Früherkennung von Tumoren

Krebserkrankung stellt heute keine Ausnahme mehr da, Krebs ist stattdessen zur Regel geworden. Fast jeder hat einen Bekannten oder Verwandten der an Krebs leidet. Ursachen für Krebs sind oft sekundäre Einflüsse der Umgebung, chemische Krebsauslöser, umweltbedingte und medizinische Strahlen, Lebensmittelzusätze, Chemikalien im Tabakrauch, Viren und mit 36% der Ursachenstatistik die Ernährung.

Seit ein paar Monaten steht mit dem neuen EDIM-Apo10-Test ein ganz neuer Marker zur Verfügung, der von der Früherkennung von Tumoren über Therapieüberwachung (Monitorring) bis hin zur Nachsorge von Tumorpatienten eingesetzt werden kann. Das EDIM-Testverfahren nutzt Körpereigene Immunzellen (Makrophagen), die Zellmaterial entarteter Zellenentartenten und Tumore erkennen. Die Makrophagen wandern in Areale entarteter Zellen ein und fressen Tumorzellen gezielt auf. Anschließend wandern sie zurück in den Blutkreislauf und sind so über eine einfach Blutentnahme zu isolieren.

Bei Tumorzellen ist ein Programm zur Selbstzerstörung – der programmierte Zelltod oder auch Apoptose genannt- zerstört. Deshalb lassen sich in Tumorzellen Proteine nachweisen, die in gesunden Zellen nicht nachweisbar sind. Die isolierten Mokrophagen werden beim APO10-Test genau auf diese spezifischen Proteine, APO10, untersucht.

Vorteile der EDIM-Technologie

Tumore müssen eine Mindestgröße von 2-3 mm haben, um in bildgebenden Verfahren erkannt zu werden. Tumore werden zu einem Zeitpunkt erkannt, an dem sie durch Standardtherapien wie Chemo- und Strahlentherapien noch gar nicht behandelt werden können. Die EDIM-Technologie fungiert wie eine nichtinvasive Biopsie. Selbst Tumore, bei denen keine Biopsie möglich ist und die operativ nicht entfernbar sind, werden über die Makrophagen erreicht.

Bei der Früherkennung von Tumoren arbeiten wir eng mit dem Krebsforscher Dr. Johannes F. Coy zusammen.

Der Nachweis der Marker Apo10 und TKTL1 durch die EDIM-Technologie ermöglicht die Abklärung verschiedener onkologischer Fragestellungen von Früherkennung bis zur Nachsorge:

    Immunphänotypisierung in der Früherkennung

  1. Tumormarker (allgemein):
    Early Detect, gestörte Zellproliferation
    Zeigt gestörte Zellproliferation an und kann Hinweise auf einen Tumor geben.
  2. Immunphänotypisierung bei Tumorverdacht

  3. Tumormarker (Prostata):
    Verdacht auf Prostatakarzinom
    Kann bei Patienten mit erhöhtem PSA-Wert oder sonstigen Auffälligkeiten zur Abklärung des Verdachtes auf einen Prostatakarzinom eingesetzt werden.
  4. Immunphänotypisierung bei Tumorerkrankung

  5. Vollständiger Tumorstatus (incl. LTS):
    Erhebung des vollständigen Tumorstatus
    Ermöglicht den Nachweis von Invasivität, Resistenz sowie erhöhter Glukoseaufnahme und analysiert das Immunsystem.
  6. Tumorstaus I:
    Verdacht auf Resistenz
    Untersucht gezielt, ob Resistenzen vorhanden sind
  7. Tumorstatus II:
    Monitoring Therapieverlauf
    Ermöglicht die Überwachung des Therapieerfolges.
  8. Tumorstatus III:
    Testung im Rahmen der Nachsorge
    Gibt frühzeitig Hinweise auf proliferative Störungen und mögliche Rezidive.
  9. Immunstatus

  10. Lymphozytärer Tumorstatus (LTS):
    Differenzierung der Immunzellen
    Überprüfung der Aktivitäten und Qualität des Immunsysthems

Mit dem lymphozytären Tumorstatus kann die Aktivität und Qualität des Immunsystems überprüft werden. Damit können auch Defizite im Abwehrverhalten des Immunsystems festgestellt werden. Bei Menschen mit reduziertem Allgemeinzustand oder bei Verdacht auf Störungen der Immunabwehr, sollte auf jeden Fall zusätzlich zu den Tests der EDIM-Technologie auch ein lymphozytärer Tumorstatus erstellt werden. Auch der Einsatz von immunstimulierenden Maßnahmen kann damit überprüft werden.